Auf die hier gestellte Frage, warum die Leute weniger auf linke Demos gehen, vielleicht insgesamt weniger politisch aktiv sind, habe ich etwa 150 direkte Antworten bekommen. Ich weiß nicht, ob ich euch allen antworten konnte, teilweise sind lange Gespräche entstanden.
Es gibt unterschiedliche Gründe, von denen viele immer wieder genannt wurden.
Für mich stellt sich die Situation nun ungefähr so dar: Die kontinuierlich in der Tiefe arbeitende Vereinzelungsmaschine Kapitalismus und ihr Beschleunigungs-Mod. Neoliberalismus mal außen vor gelassen, ist das einschneidende historische Ereignis der letzten Zeit die Pandemie. Zum einen, weil sie schon Spaltungen auch innerhalb der Linken erzeugt hat, zum anderen und noch viel relevanter, weil sie Öffentlichkeit zerstört und zu Privatisierungen geführt hat, die bis heute nicht wieder ganz geheilt sind. Die Menschen gehen nicht nur weniger auf Demos, sondern auch weniger auf Parties. Zusätzlich sind viele Linke Orte - vom sozialen Zentrum bis zur linken Kneipe -, wo Flyer ausgelegt werden und Demos nach besprochen werden können, verdrängt worden. Dadurch und durch die Pandemie wurde auch die Weitergabe von Wissen an jüngere Leute, das Einbinden in Strukturen unterbrochen, weswegen es hier eine Art Riss gibt. In diese Lücke konnten die autoritären ML-Gruppen stoßen. Vor allem war die Pandemie eine unvorhergesehene und lang anhaltende Erfahrung von Ohnmacht. Doch als die Pandemie auslief, wurde das Leben nicht besser noch kehrte die Welt in den vorherigen Normalzustand zurück. Stattdessen Krieg, Inflation, wieder Krieg und ein erdrückender, internationaler Faschisierungsruck. Viele berichten von einem Gefühl der tiefen Überforderung, weil es an zu vielen Enden brennt – wo anfangen, wo mit machen, was fortsetzen? Sind die linken Kämpfe nicht viel zu zerstückelt?
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Carmen Zedler
Als Antwort auf Arne Semsrott • • •Clu | #RipNatenom 🕯
Als Antwort auf Arne Semsrott • • •Die sind echt sooooo mega-lost, das ist nur noch Realsatire. Traurige (und gefährliche!) Realsatire.
#SPD
Synabsolution
Als Antwort auf Arne Semsrott • • •"Die Abgeordneten sind Vertreter aller Berliner. Sie sind an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen."
Es sei denn, der Fraktionszwang wird höher gewichtet, als die Verfassung von Berlin. Dann kommt solch shice zustande.
Ryek Darkener
Als Antwort auf Arne Semsrott • • •Patrick
Als Antwort auf Arne Semsrott • • •Brainworms, wir sind Viele!
Als Antwort auf Arne Semsrott • • •M Schommer
Als Antwort auf Arne Semsrott • • •Cifer
Als Antwort auf Arne Semsrott • • •Wer mit uns das erwähnte #AfDVerbot vorantreiben, sich organisieren oder selbst ein paar Sticker kleben mag: Bitte hier entlang!
mastodon.social/@AfDVerbotJetz…
AfD-Verbot Jetzt! (@AfDVerbotJetzt@mastodon.social)
AfD-Verbot Jetzt! (Mastodon)Pi'u Light
Als Antwort auf Arne Semsrott • • •danielkrah
Als Antwort auf Arne Semsrott • • •RedAlert (Michael)
Als Antwort auf Arne Semsrott • • •FUCKtionszwang, da kann man nix machen 🤷🏼♀️🤷🏽♂️
So bin vom Kotzen zurück, wie geht's weiter?
Finde ich noch ein paar Verbündete im Kampf für Menschenrechte, Freiheit und Demokratie?
Wäre bitter nötig und sehr dringend‼️
JamesBont
Als Antwort auf Arne Semsrott • • •Ohne Ratten keine Pest.
Ohne Mitläufer keinen Faschismus.
Mehr muss man eigentlich nicht wissen, was aber scheinbar viele Politiker schon zu überfordern scheint ... 😡
Erik Uden 🚩
Als Antwort auf Arne Semsrott • • •Ede
Als Antwort auf Arne Semsrott • • •Auf dem besten Wege dazu sind sie ja schon.
Inch im Stress
Als Antwort auf Arne Semsrott • • •Vielleicht behauptet er denen ggü auch, er würde sich für die Einleitung eines AFD Verbotsverfahrens einsetzen. Aber das ist natürlich Spekulation. Welcher Politiker lügt seine Wähler*innen schon an? Oder welche Politikerin ihre?
Stefan Scholl
Als Antwort auf Arne Semsrott • • •Lucy
Als Antwort auf Arne Semsrott • • •Hans Kastell
Als Antwort auf Arne Semsrott • • •#steinmeier #spd #afdverbotJETZT #prüf #Loesung