Ich war gestern bei #LinkinPark in Hamburg und muss sagen, dass ich doch sehr enttäuscht bin. Es war bereits der zweite Versuch meines ersten Linkin Park Konzerts, nachdem sie ihr Konzert in Bern letztes Jahr erst kurz vor Einlass abgesagt haben.

Ich muss dazu sagen, dass mir Emily Armstrong auf der neuen CD sehr gut gefallen hat. Deshalb habe ich mich sehr auf das Konzert gefreut. Ich war dann aber von ihrer Performance doch sehr enttäuscht.

Schon nach ein paar Liedern habe ich mich gefragt, warum der Funke nicht so richtig überspringen will. Dann ist es mir aufgefallen: Ich habe bei ihr keinerlei Gefühlsregungen erlebt.

Auch auf den großen Bildschirmen konnte ich auch in ihrem Gesicht keine Gefühlsregung erkennen. Das hat sich leider auch auf ihre Stimme übertragen. Auch Interaktion mit dem Publikum war wenig vorhanden. Wenn sie das Publikum auffordert "Jump!", dann selber nur zweimal hoch springt und dann ganz normal weiter läuft, animiert mich das nicht gerade weiter zu machen. Generell hat sie gefühlt zu jedem Song, unabhängig von dessen Inhalt im wesentlichen die gleiche Choregraphie aufgeführt.

Außerdem hat sie an (wie ich finde) sehr vielen, markanten Stellen nicht selber gesungen, sondern das dem Publikum überlassen. Das hatte dann aber immerhin mehr Gefühl in der Stimme als sie.

Vielleicht war sie krank. Ich finde auch ihre Stimme klang nasaler als auf CD. Aber da es keine Ansagen in die Richtung gab, muss ich davon ausgehen, dass das ihre normale Performance ist.

Den Rest der Band fand ich gut und besonders Mike Shinoda hat herzerwärmend mit dem Publikum interagiert, aber ich weiß nicht, ob ich mir nochmal Linkin Park Tickets kaufen, so lange Emily Armstrong noch am Gesang ist. Dann höre ich mir lieber ihre CD-Performances an.

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Als Antwort auf Martin

Ich wär ja so gern mit dem Kind früher mal zu Linkin Park mit Chester gegangen, wir mochten & mögen seine leidenschaftliche Stimme beide & waren gemeinsam traurig als wir damals beim gemeinsamen Kuchenbacken im Radio von seinem Tod erfahren haben. Die "neuen" Linkin Park mit Emily höre ich gern im Radio & Streaming aber bei Konzerttickets hab ich mich bisher züruckgehalten - vielleicht zurecht, wenn ich eure Eindrücke so lese...
Als Antwort auf Pearl22 - never give up!

Ein Konzerterlebnis ist ja nicht unbedingt repräsentativ. Meine Frau zum Beispiel hat das Konzert deutlich positiver erlebt als ich. Sie ist aber auch ein deutlich größerer Linkin Park Fan und hat mehr mitgesungen, also wahrscheinlich eine ganz andere Perspektive.

Aber auch ihr ist aufgefallen, dass Emily Schreie nicht so lange ausgehalten hat wie auf der CD und dass sie viel das Publikum hat singen lassen.

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