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Martin friendica
Es scheint als ob die Silicon-Valley-Developer-Blase auch langsam platzt.

Irgendwann haben dort die ganzen Unternehmen Angst bekommen, dass sie eventuell nicht genügend Software-Entwickler haben um ihre irrwitzigen Wachstumsziele zu erreichen zu können. Sie haben dann damit begonnen Entwickler auf Vorrat anzuheuern, also ohne konkretes Projekt sondern damit man sie schon hat falls man sie später mal braucht und der Jobmarkt dann noch schlechter für die Unternehmen aussieht.

Das hat die Gehälter in beeindruckende Höhen getrieben (mehrere hunderttausend US-Dollar). Am Ende wurde da jeder, der nicht bei 3 auf dem Baum ist, eingestellt.

Das hat dann so Coding-Bootcamps ins Leben gerufen. Da wurden dann Menschen ohne technischen Background in wenigen Wochen zu Developern. Dass die noch viel mehr lernen müssen um wirklich was beitragen zu können hat keinen gestört. Es gab ja für diese Entwickler keine konkreten Projekte, die bearbeitet werden mussten und den Investoren konnte man versichern dass man die Wachstumziele erreichen könne weil man auf dem Papier ja jede Menge Entwickler hat.

Das Kartenhaus scheint gerade in sich zusammen zu fallen. Wird San Francisco das nächste Detroit?